Könnt ihr vielleicht was zu der Komplexität / dem Aufwand der Installation von metadaten.community und dem Aufwand bei der laufenden Wartung erzählen? Suche grad nach einer passenden Forums-/Wiki-/Projektmanagement-Software für meine Einrichtung und mit ein paar Plug-Ins scheint Discourse recht gut zu passen.
Discourse mit allen notwendigen Plugins und Einstellungen (es gibt Tausende) und dem Drumherum wie DNS, evtl. Reverse Proxy, Backup, Mail Receiver etc. zu installieren, kann schon „eine Weile“ dauern. Vor allem wenn die Anforderungen noch nicht ganz klar sind. Ich kann das schlecht für metadaten.community einschätzen, weil es bei uns am Anfang auch ein Lernprozess war und einige Anforderungen sich erst im Laufe der Zeit ergeben haben.
Für eine Grundinstallation angelehnt nach dieser Anleitung würde ich einen halben Tag einplanen. Wenn man sich schon bestens auskennt, dauert es vielleicht auch nur 30 Minuten
Der Aufwand für den laufenden Betrieb ist eigentlich sehr gering. Es sei denn, man hat mit Spam(-Accounts) zu tun. Deshalb mussten wir irgendwann die offene Registrierung abschalten und die Einstellung Must approve users aktivieren. Wir updaten Discourse automatisch per cron einmal die Woche nachts. Man kann die Updates auch über die GUI machen.
Bei aller Technik sollte man nicht vergessen, dass Discourse sehr mächtig ist und nicht unbedingt intuitiv zu benutzen ist. Daher sollte man sich Gedanken machen und Ressourcen für das Onboarding neuer Nutzer:innen einplanen und wie die Community am Leben gehalten werden kann. Ich habe schon viele Discourse-Instanzen still und leise verschwinden gesehen.
Die ZLB Berlin nutzt soweit ich weiß auch ein Discourse als internes Tool. Vielleicht kann man sich bei @literarymachine Tipps holen. Auch das Team von https://badge.openbiblio.eu/ nutzt ein Discourse hauptsächlich für interne Kommunikation und Orga.